Entwicklungsräume zwischen Alt und Neu
Wir gehen davon aus, dass man sich seine Heimat zu einem großen Teil dadurch schafft, dass man zusammen mit anderen etwas Eigenes entwickelt – und dazu auch einen Entwicklungsraum hat. Das können regelmäßig wiederkehrende Feste sein, das können aber auch sichtbare Räume sein, wie man es z.B. im Heidelberger Stadtteil Rohrbach beschreiben kann: von den Wohnprojekten in den Konversionsflächen über den Karlstorbahnhof als Erprobungsraum für kulturelle Formate, das daran anschließende Kreativzentrum Marlene 42, das Wave-House als Test für Bauen im 3D Druckverfahren bis zum sozialen Experiment des selbstverwalteten Studentenwohnheims Collegium Academicum reichen die Beispiele. Zwischen Kerwe und Wohnprojekt entstehen überall neue Heimaten.